Schlagwortarchiv für: Theater

Jack und die Zauberbohnen

Am 3.12. war es endlich wieder soweit, die gesamte Grundschule hat einen Ausflug ins Weihnachtstheater gemacht. Wir waren im Theater am Tremser Teich und hatten das gesamte Theater dort für uns allein.
Nachdem alle Kinder und Lehrkräfte einen ausgiebigen Winterspaziergang ins Theater gemacht und unterwegs unendlich viele Schneebälle geformt haben wurden wir vor Ort herzlich empfangen und mit auf eine zauberhafte Abenteuerreise genommen.
Es war ein unvergessliches Erlebnis und ein toller Einstieg in die vorweihnachtliche Zeit.
Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

LIVESTREAM-Theater an der Julius-Leber-Schule

Sind wir gemeinsam stark im „Umgang mit extremen Gefühlen“?

Marco, bist du stark?“ ist eine Theater EUKITEA Produktion. Im Rahmen des Gestaltenprofils der Jahrgänge 7 – 9 an der Julius-Leber-Schule setzt es sich nach den Herbstferien mit den komplexen Begriffen Radikalisierung und Extremismus auseinander.

Warum radikalisieren sich junge Menschen? Was macht sie anfällig für Vorurteile und extremistische, lebensfeindliche Ideologien? Was lässt das Herz junger Menschen so erkalten, dass sie bereit sind, andersdenkenden und andersfühlenden Menschen mit Gewalt zu begegnen?

Diese Fragen stellt das Theaterstück an die Zuschauer und versucht, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Lösungen und Alternativen zu finden, mit denen junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen ihre Gefühle wahrnehmen und regulieren lernen, um zur wahren Mitte zu gelangen.

Umso herausfordernder erscheint die Frage „Sind wir gemeinsam stark im Umgang mit extremen Gefühlen?“ zu beleuchten. Mittels interaktivem Livestream können die Schülerinnen und Schüler an der Gefühlswelt der Figur Marco und seinen unmittelbaren Beziehungen zu anderen teilhaben und seine Handlungen hinterfragen.

Eine Besonderheit stellt der virtuelle Theaterraum dar, der einem Besuch einer „echten“ Bühne nur annähernd gleichkommt und dem Großteil der Schülerinnen und Schüler erste Berührungsmöglichkeiten mit externen Theaterstücken bietet. Die anschließenden virtuellen Workshops in Kleingruppen greifen die Thematik des „Umgangs mit starken Gefühlen“ auf und denken über das Gesehene nach. In Rollenspielen erproben die Schülerinnen und Schüler positive und negative Gefühle und erfahren spielerisch, wie sie in die Gefühlswelt von Angst, Trauer, Wut, Freude etc. ein- oder aussteigen können.

Um zu ihrer eigenen Mitte zu finden, wechseln sie zwischen den Gefühlen hin und her, testen Extreme und stärken sich durch das Setzen persönlicher Grenzen.

Mit großer Experimentierfreude sehen die Schülerinnen und Schüler dem Suchen und Finden individueller Ausdrucksmöglichkeiten und Grenzen entgegen, die die Frage nach gemeinsamer Stärke abrunden.

März 2019 – Einladung für Romeo und Julia

Die Julius-Leber-Schule nimmt unter Leitung unserer Lehrerin Daniela Schneidewind-Bäter unter dem Motto „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ an dem Projekt „X-CHANGE“ teil und führt das berühmte Shakespeare Stück „Romeo und Julia auf.

Projektziel – Projektinhalt – Hintergrund

Das Tanzprojekt X-CHANGE fordert Schülerinnen und Schüler der Julius-Leber-Schule in Lübeck unterschiedlichen Alters, aus unterschiedlichen Klassenstufen und insbesondere unterschiedlicher Muttersprache und kultureller Herkunft durch gemeinsame tänzerische und schauspielerische Erfahrungen auf, sich aufeinander einzulassen, sich zu vertrauen und ein gemeinsames Ergebnis durch Bewegung, Tanz und Schauspiel zu entwickeln. Dabei steht das Miteinander im Mittelpunkt sowie der gemeinsame Erfolg eines Bühnenprojektes. Gegenseitige Vorurteile sollen abgebaut und beseitigt werden. Als Tanzformen bieten sich Ballett, Modern Dance, Jazzdance und Elemente aus dem HipHop und Breakdance an. Das gemeinsame Ergebnis wird eine tänzerische Inszenierung zu Romeo & Julia sein. Der Tanz lebt von der Bewegung über Körperspannung, Ausdruck und Gefühl und bedingt durch die tänzerische Bühnensprache keiner verbalen Kommunikation. Tanz ist daher Medium, Inhalt und Selbstzweck, kennt keine Sprachbarrieren und dient somit der Verständigung der Schüler*innen untereinander. Das Ergebnis des Projekts zeigt eine tänzerisch-künstlerische Darbietung zu immerwährenden tiefgründigen Themen wie Liebe, Kampf und Verlust.

Kunst-/Kultursparte

Im Vordergrund des Projekts steht der klassische Tanz in Kombination mit modernen Tanzelementen, die durch die Jugendlichen künstlerisch ansprechend umgesetzt werden. Die Musik begleitet und unterstützt die Tanzinszenierung und erzeugt mit den choreographierten Tänzen das Gesamtbild.

Altersstufe

Das Projekt bezieht sich jahrgangsübergreifend auf die Klassenstufen 5-10 der Julius-Leber-Schule in Lübeck.

Ort und Jahr

Die Durchführung des Projekts erstreckt sich auf die Julius-Leber-Schule in Lübeck. Das Tanzprojekt wird mit Beginn des neuen Schuljahres 2018/19 am 20. August 2018 vorbereitet und endet Ende März 2019 mit dem Ziel, ein Bühnenstück am 28.3., 29.03. und 31.03.2019 in der Schule aufzuführen.

Institution(en)

Als Partnerorganisation ist der Kooperationspartner der Julius-Leber-Schule die Musikhochschule Lübeck zu nennen. Konkrete Unterstützung erfolgt durch die Dozentin Antje Birnbaum, die über ein umfangreiches Repertoire an Bühnenerfahrungen verfügt und die Schüler*innen in der Erarbeitung des Stücks begleitet. Eine enge Zusammenarbeit besteht darüber hinaus mit dem Tanztheater TanzOrtNord, vertreten durch Ulla Benninghoven, der Agentur phidomanagement GbR, vertreten durch Carl Philipp Drese, der Firma Bäter Design, vertreten durch Fabian Bäter für das Entwickeln des Bühnenbildes und die Erstellung des Mediencontents sowie mit Philipp Romann im Bereich der Bühnenkampfkunst.

Gruppengröße

Insgesamt beläuft sich die Teilnehmerzahl auf rund 50 Schülerinnen und Schüler, wobei letztendlich nicht alle auf der Bühne stehen werden. Neben den rund 35 Darstellern unterstützen Mitschüler*innen hinter oder vor der Bühne bei der Umsetzung. Es werden zusätzliche Angebote geschaffen, wie etwa der Bereich der Licht- und Tontechnik, Kostümentwurf, Maskenbildnerei, Requisite und Bühnenbild, und für das Projekt gewinnbringend eingesetzt. Auch hier findet Verständigung und ein Austausch zwischen den Schüler*innen statt, indem sich die einzelnen Gewerke gegenseitig unterstützen müssen.

Rahmenbedingungen

Für die Erprobung der Bühneninszenierung ist ein Zeitraum von vier Monaten vorgesehen. Wöchentliche Treffen a drei Stunden im Nachmittagsbereich bereiten das Erlernen von Tanzschritten und Choreographien vor. Proben vor der Aufführung werden mit sechs Stunden wöchentlich gebloggt. Räumlichkeiten sind durch die Turnhalle in der Brockesstraße 59/61 und dem Mehrzweckraum im Gebäude geboten.

Projektverlauf/Zeitumfang

Der Projektverlauf ist an den Zeitumfang der Projektphasen gekoppelt und orientiert sich in der Planung und Durchführung am modernen Tanzstück Romeo & Julia sowie an der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Ebenso wird das Stück in seiner Handlung für Improvisationen geöffnet. Während des Projektes werden die Schüler*innen Szenen schreiben und Regieassistenz übernehmen. Sie erhalten dramaturgische Eindrücke in Tanz und Theater und sind in Arbeitsgruppen für Licht- und Tontechnik, Kostümentwurf, Maskenbildnerei, Requisite und Bühnenbild am Entstehungsprozess beteiligt. Darüber hinaus erlangen die Schüler*innen Kenntnisse im Bereich der lnspizienz, d.h. sie können sich in die Koordination der Bühnenvorstellung einbringen. Unter der Maßgabe bestimmter Termine erstellen die Schüler*innen einen Probeplan. Es ist ein Versuch, eine durchgehende Disponierung der Probephase seitens der Schüler*innen durchzuführen. Dies umfasst die Einrichtung eines „Betriebsbüros“ in einer Schülerarbeitsgruppe zuständig für die Probezeitenorganisation während des Projekts. Neben den genannten Mitwirkungsmöglichkeiten bringen die Schüler*innen ihre Wünsche und Ideen in die Stückentwicklung ein.

Projektabschluss/Dokumentation

Für die Dokumentation des Projekts sind Filmaufnahmen, die die Projektphasen begleiten, vorgesehen. Ein abschließender Film dokumentiert den Beginn des Projekts im Schuljahr 2018/19 und wird über die Jahre durch neue, spannende Stücke weiterentwickelt. Das begleitende Filmmaterial wird vorgestellt und das Endergebnis der Bühneninszenierung bietet den kulturell-künstlerischen Auftakt der Julius-Leber-Schule für interne und externe Schulaufführungen.

Hauptansprechpartner

Projektverantwortliche: Daniela Schneidewind-Bäter (Durchführung AG Tanz)