Frohes, neues Jahr 2023!🍄🍀

Sonne, Mond und Sterne, alles liegt in weiter Ferne, doch das Gute, das ist ganz nah – ein glückliches und schönes neues Jahr!

Das Siegerbild im Weihnachtskartenwettbewerb ist…

Es gab zahlreiche Einsendungen und das Teilnehmerfeld war breit gestreut. Von der ersten bis zur neunten Klasse haben alle Jahrgänge mitgemacht und ebenso vielfältig waren die Motive. Pinguine  waren genauso mit dabei wie Schneemänner, aber natürlich durften passend zur Jahreszeit und zum Wetter auch Schneemänner, Winterlandschaften, Tannenbäume und Weihnachtsmänner nicht fehlen. Dem ersten Platz wurde die Ehre zu teil, das Motiv unserer diesjährigen Weihnachtskarte zu sein. Die Jury hatte also im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Mit viel Anerkennung und Lob für die nicht berücksichtigten Bilder hat es aber eine Auswahl getroffen.

Auf dem ersten Platz: Loveleen (8a):

Auf dem zweiten Platz: Cattien (8c)

Auf dem dritten Platz: Ecren (5b)

Allen drei ersten Plätzen einen herzlichen Glückwunsch!

Jurek Szarf – Zeitzeuge des Holocaust

Im Religionsunterricht werden im Rahmen der Unterrichtseinheit „Weltreligionen“ auch Orte aufgesucht, die diese Religionen veranschaulichen. Nicht nur um ein Verstehen der Gegenwart zu ermöglichen, sondern uns auch die Vergangenheit bewusst zu machen. So war eine Gruppe von 9. und 10. Klässlern mit Frau Terra, der Religionslehrerin, in der Lübecker Synagoge, um  dort Jurek Szarf, dem letzten Zeitzeugen des Holocaust zu begegnen.

Nach der eindrucksvollen Führung eines Gemeindemitglieds durch die Synagoge berichtete Jurek Szarf, wie er als Kind dem Grauen des Nationalsozialismus begegnete. Er beschrieb den Tagesablauf in den drei Konzentrationslagern, in denen er zwangsinterniert war. So berichtete er ganz ruhig, wie die Zwangsarbeiter morgens einfach aus einem Auto erschossen wurden und er durch die Fürsprache seiner Tante, die für diesen Kommandanten mit ihren guten Sprachkenntnis als Sekretärin unverzichtbar war, ihm das Leben mehrfach rettete. Er selbst arbeitet als Tütenkleber und bekommt heute 270,- Euro Rente dafür. Seine Tante, seine Mutter wurden ermordet, nur er und sein Vater kamen kamen mit von Läusen zerfressenen Beinen nach Kriegsende nach Berlin, ein Jahr lang konnte er nur Pellkartoffeln und Butter vertragen. Wenn er nach seinem Namen gefragt wurde, antwortete er :„Drecksjude, Saujude“, etwas anderes hatte er nie gehört. Als er mit 13 erstmalig in die Schule kam, wurde er ausgelacht, er blieb dort nur zwei Tage. Als sein Vater zwei Jahre später an den Folgen der Internierung starb, war er 16, mit 18 ging er nach NewYork, wie viele andere Juden, um dort sein Glück zu machen. Er arbeitete als Cutter beim Film, Schmuckhändler und importierte Perlen aus Japan.

Er hat ein Buch geschrieben über seine Erlebnisse und er will nicht aufhören, darüber zu sprechen. So würde er seine Angsttraumata im Griff behalten. Die Begegnung mit ihm hat uns alle still werden lassen  vor der inneren Grösse dieses Menschen. Mögen wir so wach sein, so etwas nie wieder geschehen zu lassen.

Frau Terra

 

Kicken & Lesen – JLS trifft VfB

„In der Schule gab’s für mich Höhen und Tiefen. Die Höhen waren der Fußball.“ – Thomas „Icke“ Hässler (Weltmeister von 1990)

So wie Thomas Hässler geht es auch heute noch vielen Schülern. Dabei lernen wir in der Schule doch bekanntlich für das Leben. Eines der wichtigsten Dinge ist das Lesen. Es öffnet uns im Leben Tür und Tor und ist von der einfachen Unterhaltung bis zur gesellschaftlichen Teilhabe elementare Kulturtechnik. Aber wann dazu die Zeit finden, wenn es doch so aufregende Dinge wie Fußball mit Freunden gibt? Klare Antwort an der JLS: Bei der Kicken und Lesen-AG.

Die AG greift die Begeisterung für den Sport auf und verbindet sie mit dem bei Jungs nicht so beliebten Lesen, denn beim Fußball ist allen klar: Wer trainiert wird besser. Genauso ist es auch beim Lesen. Dabei wird die Motivation wie beim Kickendurch kleine Erfolgserlebnisse gesteigert. Die AG-Leiterinnen Frau Rath und Frau Hensel verknüpfen geschickt Trainingsübungen mit Leseübungen und fördern so gleichsam Spaß und Üben.

Das Projekt wurde in Köln entwickelt und nun zuerst in Lübeck an der JLS adaptiert. Dabei haben wir zwei tolle Kooperationspartner an unserer Seite, die uns sowohl finanziell als auch mit viel Know-How unterstützen: Die Sparkassenstiftung und der VfB Lübeck!

Nach vielen Sitzungen zur Planung des Projekts wollten sich alle ein Bild von der AG machen. Am Mittwoch, dem 7. Dezember war es soweit. Unsere 5. und 6. Klässler waren sehr aufgeregt als sie hörten, dass sie Besuch bekommen würden. Besonders der Gedanke, dass sie vielleicht vom VfB entdeckt werden könnten, motivierte die Schüler.

Nach einigen Aufwärmübungen gab es die erste Leserunde. Im Tandemlesen wurde eine Geschichte über Lukas Podolski gelesen und danach im Sitzkreis darüber gesprochen. Dann folgte ein Fußballspiel, bei dem sich die Kinder selbst einteilten und als Schiedsrichter fungierten : So sieht Fairplay aus. Am Ende gab es nochmal eine Geschichte. Alle machten es sich dazu auf Weichbodenmatten bequem und lauschten Frau Rath. Frei nach dem ehemaligen Bundestrainer Sepp Herberger gilt aber auch bei uns: Der Ball ist Rund und die AG dauert 90 Minuten. Die AG endete aber natürlich nicht, bevor die Schüler allen Gästen, besonders den Vertretern des VfB Lübecks, noch so manch eine Frage gestellt hatten.

Wir bedanken uns bei Frau Wagner und Herrn Teßmer von der Sparkassenstiftung sowie bei Hern Möller, Herrn Theißen und Herrn Harms vom VfB Lübeck für die Zusammenarbeit und die Unterstützung. Oder um es mit den Worten des ehemaligen Weltklasse Stürmers für die Nationalmannschaft und dem HSV Horst Hrubesch zu sagen:

Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank!“

Der JLS-Adventskalender 2022🎅🏻

Jeden Tag findest du hier ein Adventskalender-Türchen, das du öffnen kannst. Jedes Türchen verbirgt einen kleinen Teil unserer Adventsgeschichte, die einige unserer Klassen für dich lesen!

 

Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit und viel Spaß bei unserem kleinen Adventskalender!🎅🏻


Beethoven 3 löst Begeisterung aus!

Es ist Dienstag Abend 18.00 Uhr. Eine ganz gewöhnliche Probe vor der Premiere…? Die Tänzerinnen und Tänzer wuseln durcheinander und finden sich auf der Bühne ein. Die Aufregung steigt. Das Orchester, unter der Leitung von Emanuel Dantscher, ertönt und lässt die Schülerinnen und Schüler der Julius-Leber-Schule verstummen. Sie hören gebannt der impulsiven, heroischen 3. Sinfonie Beethovens zu und lassen ihren Emotionen ihren Lauf. Es sorgt für Gänsehaut und Begeisterung. Zum ersten Mal sollen sie begleitend vom Orchester der Kammerphilharmonie Lübecks tanzen.

 

Seit Anfang März haben sie Bewegungen einstudiert und den künstlerischen Prozess aktiv mitgestaltet. In Workshops lernten sie unterschiedliche Tanzstile kennen und probierten Bewegungen aus, verwarfen diese und schufen neue Bewegungsabfolgen.

Unter der Leitung von Daniela Schneidewind-Bäter lernten die Schülerinnen und Schüler des WPUs Gestalten 9/10 sich tänzerisch auszudrücken und gemeinsam als Gruppe zu wirken. Die größte Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler war es, Disziplin durch regelmäßiges Üben zu beweisen und sich ausschließlich durch die körperliche Bewegung auszudrücken.

 

Tatkräftige Unterstützung und Impulse erhielt die Gestaltenklasse von Ulla Benninghoven vom TanzOrtNord, die die choreographische Gesamtleitung innehatte. So gestaltete sie mit dem  tänzerischen Gesamtensemble, bestehend aus Laien und Profitänzern, das Tanzstück Beethoven 3.

 

Insgesamt 7 Aufführungen meisterten unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Tanzensemble in der Kulturwerft Gollan und erhielten ihre verdiente Anerkennung und umjubelten Applaus und sind beeindruckend über sich hinausgewachsen.

Loader Wird geladen …
EAD-Logo Es dauert zu lange?

Neu laden Dokument neu laden
| Öffnen In neuem Tab öffnen

Datei herunterladen [474.14 KB]

Die Sieger des Halloween-Wettbewerbs sind…

Aus zahlreichen Einsendungen  hat unsere Jury bestehend aus Frau Barz und Herrn Staudler die drei besten Geschichten gekürt. Am Freitag gab es die Siegerehrung auf dem Schulhof. Die 5. und 6. Klassen waren alle versammelt und die Teilnehmer waren aufgeregt und gespannt. Umso größer war die Freude dann bei den drei Siegern. Von Jubelschreien bis zu kleinen Freudentränen war alles dabei.

Wir danken allen Teilnehmern und gratulieren den Siegern nochmals ganz herzlich.

Hier findet ihr die drei Siegergeschichten nochmal zum Nachlesen:

  1. Platz (aus der 5. Klasse)

 

Der Einsiedler

 

Es waren drei Kinder, denen langweilig war.

Da hatten sie eine Idee. In der Nähe gab es einen Wald.

Ein Gerücht machte die Runde, dass es im Wald spukt.

Die Saga sagte, dass ein Einsiedler mit seinen Wilden Tieren im Wald leben sollte. Dieser würde wilde Tiere abrichten und mit den Tieren nachts durch den Wald streifen.

Er solle sich mit seiner Kettensäge auf alles, was sich im Wald bewegt, Jagd machen.

Die drei Jungs Tim, Tommi und Jim glaubten nicht wirklich an die Saga. Eines Nachts sind die die drei in den Wald gegangen. Sie hatten alle ihre Taschenlampen dabei. Als sie mitten im Wald waren, hörten sie ganz plötzlich Geräusche.

Es kam ein riesiger Bär auf sie zu. Die Kinder erstarrten vor Angst. Auf einmal hörten sie eine Stimme:  „Bruno, wo bist du? Komm sofort her!“

Als die Jungs das hörten, wussten sie, dass es ein Tier des Einsiedlers war, denn wer hat schon einen Bären als Haustier Als die Jungs dieses beobachteten, wussten sie, dass es keine Saga war.

Auf einmal hörten Tim, Tommi und Jim ein seltsames Geräusch.

Der Einsiedler stand plötzlich hinter ihnen, mit einer lauten Kettensäge in der Hand und kam direkt auf die Jungs zu. Diese rannten was das Zeug hielt Da sahen sie eine Hütte. Diese war aber verschlossen. Der Einsiedler kam mit seiner Kettensäge auf die Hütte zurück. Die Kinder versteckten sich noch rechtzeitig unter der Veranda der Hütte. Der Einsiedler verschwindet in der Hütte. Urplötzlich stand ein Wolf bei den Kindern.

Wie gut, dass Jim einen Rucksack mit Proviant dabei hatte, sie gaben dem Wolf Knabbereien. Der Wolf mochte die Jungs. Der Wolf führte die Kinder aus dem Wald heraus. Sie waren nun in Sicherheit.

Klingeling-ling. Der Wecker von den 3 Freunden, die bei Tommi schliefen, klingelte. Puuuh, das war Gott sei Dank alles nur ein Traum.

In der Ecke stand aber Jims Rucksack an dem Fell klebte. Woher mag er nur kommen??? war es doch kein Traum???

ENDE

  1. Platz (von Shirin aus der 5. Klasse)

Marlen 

Es war einmal ein Mädchen, es hieß Marlen. Marlen war 12 und war in der fünften. Marlen hatte eine Bff namens Kira, Kira war auch 12 und auch in derselben Klasse. Ein Samstagabend wollte Kira bei Marlen übernachten und ein Gruselfilm gucken. Als sie den Film guckten und Popcorn aßen hörten die ein Geräusch und erschraken sich.

Kira sagte: „Was war das?“
Marlen sagte: „Woher soll ich das wissen?“

Kira: „Dann gucken wir halt!“
Marlen sagte ängstlich: „Okay.“

Sie guckten, da war nichts. Als beide sich umdrehten sahen sie Vampire und schrien so laut wie sie konnten und liefen raus. Bis jetzt ging alles gut. Auf einmal flogen Fledermäuse über ihren Köpfen. Sie liefen gerade aus ohne nach hinten zu gucken. Plötzlich sah Kira ein verlassenes Geisterschloss und stotterte: „MMMMarlen, guck mal ein verlassenes Geisterschloss. Komm lass rein gehen.“ Marlen stotterte:“OOOkay.“

Sie gingen rein. Drin war es dunkel, gruselig, furchtbar und geheimnisvoll. es kam zur Geisterstunde, alle Geister tauchten auf. Marlen und Kira zitterten am ganzen Körper. Kira schrie:“ Marlen, lauif!“ Beide liefen nach Hause und erzählten alles Marlens Eltern. Marlens Mutter rief Kiras Eltern an und erzählte alles. Dann wurde Kira von ihren Eltern abgeholt. Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

  1. Platz (von Talha aus der 5. Klasse)

Halloween 

Es war einmal ein Junge, er ging zur Geburtstagsfeier seines Freundes. Nach dem Geburtstag am späten Abend um =:== Uhr nach Hause. Auf dem Weg packte mich einer am Gesicht. Eine Weile später wachte ich in einer Hütte auf. Es stank richtig doll als ich dann aufwachte. Ich versuchte rauszukommen, als erstes versuchte ich die die Tür aufzumachen. Die war aber verschlossen, als nächstes kam ich zum Fenster und das war tatsächlich offen. Danach kletterte ich durch das Fenster, aber ich hatte, als ich noch in der kleinen Hütte war, eine Taschenlampe mitgenommen. Es war sehr dunkel, ich machte die Taschenlampe an und konnte wenigstens ein bisschen was sehen. Und als ich merkte, dass ich mein Handy in der Tasche hatte war ich sehr erleichtert und als ich es aus der Tasche genommen habe, habe ich meine Mutter angerufen. Aber es war klar, ich hatte keinen Empfang. Ich ging weiter nachts durch den Wald und suchte nach einem großen Baum, den ich hochklettern kann. Tatsächlich habe ich einen sehr großen Baum gefunden und ich bin hochgeklettert bis ich an der Spitze war. Als erstes hatte ich immer noch kein Internet, aber auf einmal hatte ich Internet. ich konnte meine Familie nicht erreichen, also rief ich den Rettungsdienst an. Als der ran ging war ich so glücklich und habe geschrien, dass ich auf einem Baum im Wald sitze und dann sagten sie, dass sie mein Handy orten werden und mich so finden wollen. Sie sagten sie sind gleich bei mir. Dann habe ich aufgelegt. Ich war so laut, dass ich unter mir eine gruselige Gestalt sah, die gesagt hat: Mist, wir haben den Jungen verloren. Am Ende wurde ich gerettet und ich habe versprochen, dass ich nicht nochmal um diese Uhrzeit rausgehen werde. Und die Geschichte ist fertig.

Halloweenaktion in der LEH

Wenn das Kind auf die Frage „Wie war es heute in der Schule?“ mit „Gruselig!“ antwortet, gibt es ausnahmsweise keinen Grund zur Sorge, denn bei uns war heute unsere Halloween-Aktion in der LEH. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden Kürbisse mit wilden Fratzen versehen, Mumien-Windlichter gebastelt und als großes Finale wurden mutige Freiwillige noch in Klopapiermumien verwandelt – ein Riesenspaß! 

Informationsabend für die neuen ersten Klassen!

Unser Informationsabend für die neuen Erstklässler findet am 25. Oktober 2022, um 18:00 – 19:30 Uhr, in der Turnhalle statt, zu dem wir die Eltern herzlich einladen.

Wir werden Sie über unsere Schule und das Einschulungsverfahren informieren.

Wir freuen uns auf Sie!

Schul(hof)fest der Grundschule

Am 8.9.22 war es endlich soweit. Die Grundschule der Julius Leber Schule möchte endlich  ihr langersehntes Schulhoffest feiern.
Da das Wetter versuchte unsere Pläne zu durchkreuzen, haben wir kurzerhand umgeplant. Alle für draußen geplanten Spiele wurden ins Gebäude verlegt, die Flure wurden durch unsere Schülerinnen und Schüler mit Wimpelketten bunt dekoriert, das durch Eltern und Lehrer gespendete Kuchenbuffet verwandelte den Klassenraum der 2a in eine noch nie da gewesene Kuchentheke.

Schon vor Beginn um 15 Uhr war der Andrang groß, es duftete nach Popcorn und Zuckerwatte und die Kinder spielten sich von Klassenraum zu Klassenraum durch verschiedenste Spielaktivitäten. Bei einer Schokokusswurfmaschine, verschiedenen Ballspielen, einer Balancierstrecke, Dosenwerfen, Eierlaufen uvm wurde uns mal wieder bewusst, wie schön Schulfeste sein können und wie sehr uns und unseren Schülerinnen und Schülern das in den letzten Jahren gefehlt hat.

Wir freuen uns darauf, bald ein neues Fest an unserer Grundschule zu feiern!

Loader Wird geladen …
EAD-Logo Es dauert zu lange?

Neu laden Dokument neu laden
| Öffnen In neuem Tab öffnen

Datei herunterladen [127.44 KB]